Prüfung der Wasserdichtigkeit: Die Fähigkeit des Stoffes, dem Wasserdruck standzuhalten, wird mit einem hydrostatischen Drucktester gemessen. Hochwertige Regenmäntel, die den Standards GB/T 4744 entsprechen, müssen eine Wasserdichtigkeit von mindestens 10 kPa aufweisen. Bei einem simulierten Starkregen-Sprühtest im Labor muss der Innenstoff nach 30 Minuten anhaltendem Starkregen vollständig trocken bleiben.
Prüfung der Nahtversiegelung: Nähte, die mit Hochfrequenz-Heißsiegel- oder Klebebandklebeverfahren behandelt wurden, müssen einen 24-Stunden-Tauchtest bestehen. Während des Tests werden die Nähte des Regenmantels in Wasser getaucht und eventuelle Wasserlecks werden beobachtet. Gleichzeitig wird mit einer Zugprüfmaschine überprüft, ob die Schälfestigkeit des Klebebandes größer oder gleich 8 N/cm ist.
Bewertung der Atmungsaktivität: Die Wasserdampfdurchlässigkeit (RET-Wert) wird gemäß den ASTM E96-Standards getestet. Der RET-Wert eines Hochleistungsregenmantels sollte kleiner oder gleich 6 m²·Pa/W sein. Dieser Indikator stellt sicher, dass der beim Training entstehende Schweiß effektiv abgeleitet werden kann und verhindert so die Ansammlung von internem Kondenswasser.

Haltbarkeitsprüfung: Beinhaltet 5000 Stoffbiegezyklen, UV-Alterungstest (Simulation von 3 Jahren Sonneneinstrahlung) und Sprödigkeitstest bei niedrigen Temperaturen (Aufrechterhaltung der Flexibilität bei -20 Grad). Produkte, die diesen Test bestehen, müssen eine normale Lebensdauer von mindestens 3 Jahren gewährleisten.
Screening chemischer Substanzen: Analyse mit GC-MS-Geräten zur Bestimmung des Gehalts an Schadstoffen wie Phthalaten und Azofarbstoffen. Die Einhaltung der REACH-Vorschriften und des OEKO-TEX Standards 100 ist erforderlich. Insbesondere bei Regenmänteln für Kinder muss ein Bleigehalt vorliegen<90mg/kg.
Überprüfung der reflektierenden Markierung: Für die Prüfung der Sichtbarkeit bei Nacht müssen reflektierende Streifen ein Reflexionsvermögen von mindestens 400 cd/lx/m² in einer Entfernung von 30 Metern und einer Beleuchtungsstärke von 50 Lux erreichen, um die Fahrsicherheit auf regnerischen Straßen zu gewährleisten.
