Der Vergleich von Roma-Stoffen mit traditionellen Baumwoll-/Wollgeweben zeigt mehrere wesentliche Unterschiede. Der offensichtlichste Unterschied liegt in der Glätte des Stoffes: Das Baumwoll-/Wollgewebe mit seiner einfachen Zwei--Wege--Zyklusbindung erzeugt eine glattere, gleichmäßigere Oberfläche; während der Vier-Wege-Zyklus des Roma-Stoffs zwangsläufig leichte horizontale Streifen erzeugt. Dieser Unterschied wirkt sich nicht nur auf das optische Erscheinungsbild aus, sondern auch auf die Haptik und die mechanischen Eigenschaften des Stoffes.
In Bezug auf die Anwendung eignet sich Baumwoll-/Wollgewebe eher für einfache Kleidungsstücke, die eine hohe Glätte erfordern, während Roma-Gewebe aufgrund seiner einzigartigen Textur und Elastizität häufiger in Mode- und Funktionskleidung der mittleren bis oberen Preisklasse verwendet wird. Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in der Strukturstabilität des Stoffes: Aufgrund seiner höheren Webdichte weist Roma-Stoff generell eine bessere Pilling-Resistenz und Formstabilität auf als herkömmliche Baumwoll-/Wollstoffe.
